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BDA-Aktuelles

BDA fordert Berücksichtigung von Tariflohnsteigerungen auch im ambulanten Bereich

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Erstellt: 05. April 2024

Nürnberg. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat angekündigt, die gestiegenen Tariflöhne aller Klinikbeschäftigten, die im Jahr 2024 über den Landesbasisfallwert hinausgehen, rückwirkend komplett zu erstatten, um die Krankenhäuser finanziell zu entlasten. Dies soll im Rahmen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) als Teil der Krankenhausreform umgesetzt werden.

Der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) begrüßt uneingeschränkt Maßnahmen zur finanziellen Entlastung der Krankenhäuser. Jedoch kritisiert der Verband die leider nur einseitige Berücksichtigung von Krankenhäusern bei der Unterstützung von Tariferhöhungen. Prof. Dr. Grietje Beck, Präsidentin des BDA, erklärt: „Nicht erst seit der Einführung der Hybrid-DRGs setzen wir für die Assistenz bei ambulanten Anästhesien häufig examinierte Pflegekräfte ein. Aufgrund des allgemeinen Fachkräftemangels besonders in der Pflege müssen wir seit Jahren substituieren und bieten Zusatzqualifikationen für unsere Medizinischen Fachangestellten (MFA) an. Nun erschwert die Tariferhöhung die Finanzierung unseres Pflegepersonals zusätzlich.“

„Niedergelassene Fachärzte können nicht einfach die Preise erhöhen“

Diese Kritik darf auf keinen Fall falsch verstanden werden: „Wir begrüßen Tariferhöhung zugunsten der MFA sehr und halten sie für unabdingbar, allerdings können wir als niedergelassene Fachärzte nun nicht einfach unsere Preise erhöhen. Stattdessen geht das nur über Verhandlungen mit der Gesetzlichen Krankenversicherung. Also muss eine Regelung getroffen werden“, so Jörg Karst, Sprecher der niedergelassenen Anästhesisten im BDA.

Der BDA fordert daher den Gesundheitsminister auf, bei niedergelassenen Fachärzten die gleiche Vorgehensweise wie im Krankenhauswesen anzuwenden und eine klare Regelung zur Berücksichtigung von Tariflohnsteigerungen im SGB V festzuschreiben.

Niedergelassene Anästhesistinnen und Anästhesisten sind besonders betroffen, weil sie als Garanten der perioperativen Sicherheit ihrer Patienten qualifizierte Mitarbeitende sowohl im OP, als auch im Aufwachraum benötigen. Dies gilt für Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen, auch für Kinder. „Haben wir nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeitende, sind Komplikationen und Unfälle bei steigenden Zahlen ambulanter Operationen vorprogrammiert. Dies wird von der Selbstverwaltung, als auch von der Politik leider vergessen und spiegelt sich in deutlich zu niedrigen Honoraren wider“, beklagt Karst.

Der Verband plädiert für eine gerechte Unterstützung aller im Gesundheitswesen tätigen Ärzte und Fachkräfte, um eine angemessene Versorgung aufrechtzuerhalten. Gerade im Hinblick auf die angestrebte Ambulantisierung und die damit geplante Verlagerung medizinischer Behandlungen und Operationen von Krankenhäusern hin zu ambulanten Einrichtungen oder Praxen sei eine stabile finanzielle Grundlage aller ambulant tätigen Fachärzte vonnöten. Die viel kritisierte Einführung der Hybrid-DRGs biete diese im Bereich Anästhesie nicht. Darauf hat der BDA bereits mehrfach aufmerksam gemacht und eine deutliche Nachbesserung gefordert. Mit der Refinanzierung der Tariflohnsteigerungen biete sich eine Möglichkeit, Änderungen anzustoßen und eine gerechte Entlohnung für Anästhesie-Leistungen sicherzustellen.

„Nur durch eine angemessene Vergütung in den Kliniken, aber eben auch in den Praxen bzw. dem praxisambulanten Bereich können wir sicherstellen, dass unsere Patientinnen und Patienten die bestmögliche und sichere medizinische Versorgung erhalten“, erklärt Karst. Der BDA werde weiterhin engagiert dafür eintreten, dass die Anliegen der Anästhesistinnen und Anästhesisten gehört und umgesetzt werden, um eine nachhaltige Zukunft im Gesundheitswesen zu gewährleisten.

 

 

 

eGENA: Neue Entwicklung zu Progressive Web Apps auf Apples iPhones

Details
Erstellt: 03. April 2024

Apple hatte im Zusammenhang mit der Umsetzung der durch den Digital Markets Act (DMA) notwendigen Änderungen angekündigt, die Funktionalität von bereits installierten Progressive Web Apps auf iPhones in der EU mit Erscheinen von iOS 17.4 komplett zu unterbinden und die Installation neuer PWAs zu verhindern.


Nach massiven Protesten hat Apple im Letzten Moment doch noch eingelenkt und die angekündigte Einschränkung für PWAs wieder entfernt:  
https://developer.apple.com/support/dma-and-apps-in-the-
eu/#:~:text=Why%20don%E2%80%99t%20users%20in%20the%20EU%20have%20access%20to%20H ome%20Screen%20web%20apps

Da es vor der offiziellen Veröffentlichung von iOS17 keine weiteren Testversionen mit PWA-Unterstützung gab mussten wir zur Überprüfung auf die Veröffentlichung der finalen Version warten. Es wurde das Erscheinen von iOS 17.4.1 abgewartet.
Hier können wir bestätigen, dass sowohl bereits installierte eGENA-Versionen weiterhin funktionieren als auch neue Installationen möglich sind. Allerdings mit der Einschränkung, dass PWAs weiterhin ausschließlich mit Apples eigenem Browser Safari lauffähig sind.


Wir bitten aber darum, darauf zu achten, dass die aktuellste eGENA-Version 2.3.3 installiert ist. Sollte sich die Version nicht automatisch aktualisieren, sollten sie eine ältere Version manuell de-installieren und die aktuelle Version installieren.


Ihr eGENA-Team

Lauterbachs Krisenpläne: BDA fordert, Anästhesiologie resilient zu machen

Details
Erstellt: 18. März 2024

Nürnberg. Angesichts der jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg und der zunehmend scharfen Bedrohungs-Rhetorik aus Moskau hat Bundesgesundheitsminister Lauterbach in einem Interview Initiativen angekündigt, das deutsche Gesundheitswesen besser gegen Krisen und auch für mögliche militärische Konflikte zu rüsten. In diesem Zusammenhang betont der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) die überaus wichtige Rolle des Fachbereichs Anästhesiologie mit den Tätigkeitsbereichen der intraoperativ-anästhesiologischen Versorgung, der Intensivmedizin, der Notfallmedizin und der Schmerzmedizin in solchen Krisensituationen – und muss feststellen, dass es genau der Fachbereich ist, dessen Belange in den bisherigen Reform-Debatten nur ungenügend gewürdigt und kaum berücksichtigt werden.

„Es ist bedauerlich, dass dieser Schlüsselbereich des Gesundheitswesens mit allen insbesondere in Krisenfällen geforderten Kernkompetenzen bei den aktuellen Reformplänen weitgehend ausgeklammert und nicht angemessen auf- und ausgebaut wird“, erklärt BDA-Präsidentin Prof. Dr. Grietje Beck. Die Krisenresistenz des Versorgungssystems hänge unmittelbar von der Ausstattung und Funktionsfähigkeit sowohl der anästhesiologisch geleiteten Krankenhausabteilungen als auch der anästhesiologisch ambulanten Versorgung ab. „Wenn Kliniken und Praxen für Anästhesiologie in Friedenszeiten unterbesetzt und unterfinanziert sind, können wir auch in Krisenzeiten nicht angemessen reagieren“, macht sie deutlich.

Strukturen jetzt stärken, um für Krisenzeiten gewappnet zu sein

Die Klinken für Anästhesiologie stellen in Deutschland neben der intraoperativen Versorgung den Großteil der Intensivstationen und sind als eine der stärksten Fachgruppen in der notfallmedizinischen Versorgung tätig. Der BDA fordert daher, anästhesiologische Strukturen gerade jetzt zu stärken und zu stabilisieren, um für Krisenzeiten gewappnet zu sein. Professor Beck: „Die Anästhesiologie spielt eine unverzichtbare Rolle in der Versorgung schwerkranker und verletzter Patienten. Wenn dies im Rahmen der Planungen nicht bedacht wird, riskieren wir im Ernstfall eine Kapitulation vor größeren Herausforderungen“.

In Krisenfällen müssen die sofortige notfallmedizinische Versorgung, die intensivmedizinische Behandlung von Schwerstverletzten und die intraoperative anästhesiologische Versorgung sichergestellt sein. In den von Bundesminister Lauterbach skizzierten Szenarien müssen alle verfügbaren Ressourcen des Fachbereiches, ambulant wie stationär zur Verfügung stehen, um die zu erwartende Anzahl von Verletzten versorgen zu können. „Besonders Anästhesistinnen und Anästhesisten sind es, die in Krisenzeiten maximal gefordert sind, das haben wir zuletzt während der Corona-Pandemie gesehen und in diesen Zeiten unsere Kompetenz unter Beweis gestellt.", so die BDA-Präsidentin und warnt: „Krisenresistenz beginnt in Friedenszeiten, alle heute gemachten Fehler werden im Ernstfall nicht mehr korrigierbar sein.“

Der BDA appelliert eindringlich an das Gesundheitsministerium, in die Krisenpläne einbezogen zu werden und angemessene Mittel bereitzustellen, um eine adäquate Versorgung sicherzustellen zu können. In einem Schreiben an den Bundesgesundheitsminister hat der Verband seine konstruktive Mitarbeit angeboten.

Weltfrauentag: Repräsentanz von Frauen in der Anästhesiologie fördern

Details
Erstellt: 08. März 2024

Nürnberg. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März betonen die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI), der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) sowie die Charlotte Lehmann-Stiftung wiederholt die bedeutende Rolle von Frauen in der Anästhesiologie.

Der Frauenanteil in der Anästhesiologie lag 2022 bereits bei beachtlichen 44 Prozent. Dennoch sind Frauen in leitenden Positionen, etwa als Oberärztinnen oder auch Chefärztinnen, noch deutlich unterrepräsentiert. „Implizite Geschlechtervorurteile und Herausforderungen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gehören zu den Gründen“, erklärt Prof. Dr. Carla Nau. Sie ist Direktorin der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck und war eine der federführenden Kräfte bei der Gründung der Kommission Anästhesiologinnen, die innerhalb der DGAI im Sommer 2021 ins Leben gerufen wurde.

Seitdem ist die Kommission ihrem Ziel, die Repräsentanz der Frauen in der Anästhesiologie auf allen Ebenen zu fördern, bereits ein großes Stück nähergekommen. So wurde die Satzung der DGAI entsprechend geändert und enthält nun folgenden Passus: „Die Gesellschaft setzt sich für eine ausgewogene Beteiligung der Geschlechter, unabhängig von Herkunft, Ethnie, Religion, Alter oder Behinderung, auf allen Ebenen der Gesellschaft und ihrer Aktivitäten sowie für eine Förderung der Repräsentanz von Frauen auf jeder Ebene des Faches im Rahmen der Möglichkeiten der Gesellschaft ein.“

„Auf einem guten Weg zu einer ausgewogenen Geschlechtervertretung“

Weiterhin sorgt die Kommission dafür, bei Kongressen und Fachveranstaltungen eine ausgewogene Vertretung von Frauen und Männern in Vortrags- und Diskussionsrunden sicherzustellen. Zu diesem Zweck soll u.a. eine Datenbank aufgebaut werden, in der sich kompetente Frauen registrieren lassen können, um ihre Sichtbarkeit bei der Rekrutierung für Gremien oder Veranstaltungen zu erhöhen. Professor Nau, die in diesem Jahr auch Kongresspräsidentin des neuen DGAI-Jahreskongresses in Kassel ist, ermutigt alle Fachärztinnen der Anästhesiologie dazu, Verantwortung zu übernehmen, sich zu vernetzen und ihre Ziele zu verfolgen. „Die Anästhesiologie ist auf einem guten Weg zu einer ausgewogeneren Geschlechtervertretung“, freut sich Prof. Nau.

Das unterstreicht auch Prof. Dr. Grietje Beck, die 2023 zur ersten weiblichen Präsidentin des BDA gewählt worden ist. Im vergangenen Jahr hat das Präsidium die Gründung des neuen „Forums Anästhesistinnen im BDA“ beschlossen.  Ziel des Forums ist es, die beruflichen und sozialen Interessen von Anästhesistinnen im Berufsverband zu wahren und zu fördern, deren berufspolitische Belange und Standpunkte gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zu vertreten sowie ihnen eine Möglichkeit zum Austausch und „networking“ zu bieten – sowohl innerhalb des Verbandes, als auch in Zusammenarbeit mit anderen berufspolitischen Organisationen. Darüber hinaus will sich das neue Gremium für mehr Frauen in leitenden anästhesiologischen Positionen einsetzen.

„Wir möchten den Frauen im BDA künftig eine Reihe von Angeboten machen, wie z.B. die Hilfe bei Wiedereingliederung nach einer Berufs- oder Familienpause oder die Entwicklung und Stärkung von Führungskompetenzen, um Mut zur Leitung von Bereichen oder Kliniken zu machen “, erklärt Prof. Beck. Außerdem soll der mögliche Schritt zur Selbständigkeit mit einer Niederlassungsberatung unterstützt werden.

Als ein erstes Projekt des „Forums Anästhesistinnen im BDA“ hat das Präsidium direkt die Umsetzung der Fortbildung „Führungskompetenz für Frauen in der Anästhesiologie“ beschlossen, die nun für den Herbst 2024 geplant ist.

Forschungspreis für engagierte Frauen in der Anästhesiologie

Bereits seit 2016 fördert die Charlotte Lehmann-Stiftung in besonderer Weise den Weg von Frauen in der Anästhesiologie. So wird im Sinne der Stifterin Dr. Charlotte Lehmann einmal im Jahr ein Forschungspreis an junge Wissenschaftlerinnen vergeben. „Charlotte Lehmann war die erste Chefärztin in der deutschen Anästhesiologie und hat sich zum Ziel gesetzt, mit ihrer Stiftung begabte und motivierte Ärztinnen auf ihrem Karriereweg zu unterstützen – vor allem, wenn sie Führungspositionen in unserem Fachgebiet anstreben“, erklärt Dr. Karin Becke-Jakob, die Vorstandsvorsitzende der Stiftung. Der Forschungspreis der Charlotte Lehmann-Stiftung ist mit 20.000 Euro Preisgeld heute eine der am höchsten dotierten Auszeichnungen in der Anästhesiologie und unterstreicht insbesondere die Bedeutung des Themas Karriereförderung für Frauen.

Mit all den Maßnahmen wollen sich DGAI, BDA und Charlotte Lehmann-Stiftung weiterhin aktiv dafür einsetzen, die Frauen in der Anästhesiologie zu unterstützen und zu fördern und eine inklusive Arbeitsumgebung zu schaffen, in der Frauen ihr volles Potenzial entfalten können.

 

CIRS-AINS Fall des Monats Quartal 4/2023

Details
Erstellt: 07. März 2024

Neue Ausgabe des CIRS-AINS Fall des Monats

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