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BDA-Aktuelles

Anästhesie Update 2023 – ermäßigte Teilnahmegebühr für BDA-Mitglieder

Details
Erstellt: 18. September 2023

Am 10. und 11. November 2023 findet das bereits 14. Anästhesie-Intensiv-Update-Seminar statt. Die Fortbildung, welche unter der Schirmherrschaft des BDA steht, bietet den Teilnehmenden zwei kompakte Fortbildungstage, in denen sie auf den neuesten Wissensstand in der AINS gebracht werden.


Beim Anästhesie Update liegt der Fokus auf den relevanten Neuerungen im Fachgebiet – es werden die wichtigsten publizierten Ergebnisse klinischer Studien aus dem letzten Jahr ausgewählt, praxisnah vorgestellt und durch die Expertinnen und Experten kommentiert. Dabei sind sowohl die Einordnung der Studien-Relevanz für den ärztlichen Alltag als auch die gemeinsame Diskussion während und nach den Vorträgen fester Bestandteil des Update-Konzepts.

Die wissenschaftliche Leitung des Anästhesie Updates haben Professorin Grietje Beck (Mannheim, Präsidentin des BDA), Dr. Karin Becke-Jakob (Nürnberg, Kassenführerin des BDA), Professor Winfried Meißner (Jena) und Professor Kai Zacharowski (Frankfurt) inne.

Sichern Sie sich jetzt noch die vergünstigte Teilnahmegebühr und profitieren Sie außerdem von der zusätzlichen Ermäßigung für BDA-Mitglieder.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.anaesthesie-update.com

 

 

 

Tag der Patientensicherheit: Anästhesiologen haben zentrale Rolle

Details
Erstellt: 14. September 2023

Nürnberg. Unter dem Motto „Stimme der Patient:innen stärken“ steht der „Welttag der Patientensicherheit“, der in diesem Jahr am 17. September stattfindet. Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) sowie der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) nehmen den Aktionstag, der einmal im Jahr durch das Aktionsbündnis Patientensicherheit ausgerichtet wird, zum Anlass, um auf die zentrale Bedeutung der Anästhesiologie im Bereich Patientensicherheit aufmerksam zu machen.

„Anästhesistinnen und Anästhesisten begleiten ihre Patienten durch den gesamten Prozess der Anästhesie und stehen ihnen vor, während und nach dem medizinischen Eingriff, aber auch in der Intensivmedizin, der Schmerz-, Palliativ und Notfallmedizin zur Seite“, sagt BDA-Präsidentin Prof. Dr. Grietje Beck.

„Für viele Patientinnen und Patienten sind wir Anästhesisten daher enge Vertrauenspersonen, an die sie sich mit ihren Fragen und Bedenken wenden und auch diejenigen, denen sie ihre Ängste mitteilen“, erklärt der DGAI-Präsident Prof. Dr. Benedikt Pannen. Dabei steht das Wohl und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten immer im Fokus.

Patientensicherheit bedeutet für DGAI und BDA daher auch die Arbeit an Standards, die den Behandlungen zu Grunde liegen. Leitlinien und Empfehlungen, an denen sich Ärztinnen und Ärzte in ihrer täglichen Arbeit orientieren, werden gemeinsam entwickelt, regelmäßig überarbeitet und an den aktuellen wissenschaftlichen Stand angepasst.

 

Lernen wie Piloten in der Luftfahrt

 

Das Projekt CIRSmedical Anästhesiologie (CIRS-AINS), das beide Verbände zusammen mit der Bundesärztekammer ins Leben gerufen haben, bietet überdies die Möglichkeit, unerwartete Ereignisse sichtbar zu machen und zukünftig zu vermeiden. Sie werden anonym und systematisch erfasst, von Experten ausgewertet und der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht. „Wir lernen damit wie die Piloten in der Luftfahrt aus Problemsituationen, aber auch aus den Lösungen und von den Tipps, die unsere Experten im Nachhinein dazu erarbeiten“, erklärt Prof. Dr. Benedikt Pannen, Präsident der DGAI. „Das im Hinterkopf zu haben, hilft uns, wenn wir in unserem Alltag in ähnliche Situationen kommen sollten, und erhöht somit deutlich die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten.“

Auch mit dem DGAI Projekt „OrphanAnesthesia“ wird das Thema Patientensicherheit in den Mittelpunkt gestellt - und zwar ganz speziell für Patientinnen und Patienten mit seltenen Erkrankungen, an denen weltweit manchmal nur wenige hundert Menschen leiden. In diesen Fällen gab es bisher nur wenig gesichertes, gebündeltes Wissen über die Erkrankungen selbst, aber auch über potentielle Besonderheiten bei der Durchführung von Narkosen. Das erschwerte die Behandlung der Erkrankten insgesamt deutlich.

 

Passende Narkose kann lebensrettend sein

 

Die digitale Datenbank OrphanAnesthesia konzentriert daher das weit verstreute Wissen über diese Erkrankungen aus wissenschaftlichen Publikationen und Erfahrungen ausgewiesener Experten und stellt es der Ärzteschaft, Patientinnen und Patienten sowie Selbsthilfeorganisationen an einem Ort zur Verfügung. „Eine genau passende Narkose kann für einen Menschen mit einer seltenen Erkrankung entscheidend, wenn nicht sogar lebensrettend sein“, erklärt Prof. Dr. Tino Münster, selbst Anästhesie-Chef in Regensburg, der das DGAI-Projekt leitet.

BDA / DGAI Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Alexander Schleppers fasst zusammen: „Ärztinnen und Ärzte für Anästhesiologie sind Garanten für höchste anästhesiologische Standards und Sicherheit für mehr als zehn Millionen Patientinnen und Patienten pro Jahr in den fünf Fachbereichen der Anästhesiologie: Anästhesie, Intensivmedizin, Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin. 365 Tage - rund um die Uhr.“

 

 

DGAI und BDA sehen in der schleichenden Abschaffung des Einsatzes von Notärztinnen und Notärzten eine erhebliche Gefährdung der Patientensicherheit

Details
Erstellt: 13. September 2023

Nürnberg. Der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) begrüßen die von der Regierungskommission gemachten Vorschläge zum Qualitäts-, Struktur- und Prozessmanagement der Rettungsdienste und zur Stärkung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung im Bereich der Notfallmaßnahmen. Auf beiden Gebieten haben DGAI und BDA bereits seit vielen Jahren Pionierarbeit geleistet (z.B. Laienreanimation und Deutsches Reanimationsregister) und stellen ihre daraus resultierende Expertise gerne unterstützend zur Verfügung. Gleichzeitig sehen sie in den Empfehlungen zur Substitution ärztlicher Einsätze in der außerklinischen Notfallmedizin durch nichtärztliches Personal und die damit faktisch verbundene Abschaffung von Notärztinnen und Notärzten eine ganz erhebliche Gefahr für die Qualität der Notfallversorgung der Bevölkerung.

Die notfallmedizinische Versorgung erfolgt in Deutschland - auch im internationalen Vergleich - auf einem äußerst hohen Niveau. Diese Qualität der Versorgung beruht zu einem erheblichen Anteil auf dem Einsatz von Notärztinnen und Notärzten, insbesondere aus dem Bereich der Anästhesiologie. Diese besitzen nicht nur durch ihr sechsjähriges Studium der Humanmedizin, sondern auch durch ihre mindestens zweijährige klinische Tätigkeit, u. a. in der Intensivmedizin, eine breite und fundierte medizinische Ausbildung, die sie für eine notfallmedizinische Tätigkeit in ganz besonderer Weise qualifiziert.

Im klinischen Einsatz gewährleisten diese Ärztinnen und Ärzte jeden Tag eine qualitativ hochwertige und sichere Behandlung der Patientinnen und Patienten – gerade auch in kritischen Situationen im Notarztdienst. Sie sind geschult und erfahren in der Anwendung vielfältiger Techniken, die insbesondere in Notfallsituationen unabdingbar beherrscht werden müssen.

Die Regierungskommission empfiehlt nun, dieses System zu Gunsten einer Notfallversorgung durch nichtärztliches Personal nahezu vollständig aufzugeben. Notärztinnen und Notärzte sollen dann nur noch im Bedarfsfall in kritischen Situationen, die vom nichtärztlichen Personal vor Ort nicht mehr bewältigt werden können, zur Unterstützung sekundär hinzugezogen werden. Dadurch geht kostbare Behandlungszeit verloren und am Ende entscheiden gerade diese Minuten über die Überlebenschance vieler Notfallpatienten.

Zudem ist völlig unklar, wie Notärztinnen und Notärzte künftig ihre herausragende Expertise für die Bewältigung solch außergewöhnlicher Notfallsituationen erwerben bzw. erhalten sollen, wenn die bisherigen Notarztstrukturen abgeschafft werden.

Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen wird leichtfertig die hohe Qualität in der Notfallversorgung in Deutschland aufs Spiel gesetzt. BDA und DGAI lehnen die Substitution ärztlicher Leistungen in der Notfallmedizin deshalb kategorisch ab.

Gerne bringen sich BDA und DGAI jedoch in einen Prozess zur Weiterqualifikation nicht-ärztlichen Fachpersonals in der Notfallmedizin im Sinne einer qualifizierten Delegation ein. Damit kann das eingesetzte Fachpersonal aus Sicht von DGAI und BDA mit definierten und regelmäßig zu schulenden Kompetenzen unter der Verantwortung des zuständigen ärztlichen Leiters ausgestattet werden. Diese ärztlich delegierten Maßnahmen sind regional übergreifend zu definieren, um einheitliche Versorgungsstrategien zu ermöglichen. DGAI und BDA bieten auch hier ihre Expertise und Unterstützung im Reformprozess an.

 

Welt-Sepsis-Tag: Anästhesiologie will aufklären

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Erstellt: 11. September 2023

Nürnberg. Es ist eine der häufigsten Todesursachen: Rund 230.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an einer Sepsis, mindestens 85.000 davon versterben – auch, weil das Wissen über Symptome im Allgemeinen sowie das fachspezifische Wissen über das, was bei einer Sepsis im Körper genau passiert, noch zu gering ist. Zum Welt-Sepsis-Tag, der alljährlich am 13. September stattfindet, wollen die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) sowie der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) daher auf die Bedeutung rechtzeitiger Erkennung und Forschung zum Thema aufmerksam machen.

„A und O ist, die Sepsis frühzeitig zu diagnostizieren“, erklärt Prof. Dr. Gernot Marx, Leiter der Klinik für Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen und designierter Präsident der DGAI. In diesem Fall kann die Erkrankung meist gut behandelt werden. Doch viel zu häufig verstreichen wertvolle Stunden, bis die Sepsis erkannt und eine Behandlung eingeleitet wird. „Das muss sich ändern und dazu wollen wir beitragen“, so Marx.

So wollen DGAI und BDA einmal mehr typische Symptome einer Sepsis in Erinnerung rufen. „Im Volksmund wird die Sepsis häufig als Blutvergiftung bezeichnet“, erläutert Marx. Doch mit einer Vergiftung habe die Krankheit eigentlich nichts zu tun. „Eine Sepsis ist der schwerste Verlauf einer Infektionserkrankung. Sie entsteht, wenn die Wirtsantwort auf die Infektion z.B. durch Bakterien, Pilze oder Viren derart aus dem Ruder läuft, dass es zum Auftreten schwerer Organfunktionsstörungen oder gar zum Organversagen kommt.“  


Nie zuvor gekanntes Krankheitsgefühl


Natürlich verläuft der weit überwiegende Teil von Infektionen völlig unauffällig. In seltenen Fällen jedoch kann eine Infektion eine Sepsis auslösen. Eines der Anzeichen ist dann, dass Erkrankte ein nie zuvor gekanntes Krankheitsgefühl haben oder darüber klagen. „Wenn auch noch der Pulsschlag übermäßig stark ansteigt, die Atmung deutlich erschwert ist, extreme Schmerzen auftreten oder sich die Haut feucht-kalt anfühlt, ist es höchste Zeit, Hilfe zu rufen“, erklärt Marx.

Für die Experten in der Anästhesiologie ist es indes ebenso wichtig, die Umstände, die zu einer Sepsis führen, sowie Abläufe, die sich dabei im Körper abspielen, genau zu erforschen – und daraus Schlüsse für die Behandlung zu ziehen. Zu den neuesten Studien gehört daher zum Beispiel das deutschlandweite Projekt „DigiSep“ unter Leitung der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Essen. Dieses untersucht, wie Patienten von einer neuen, digitalen Methode zur Bestimmung des Erregers profitieren. Die DGAI hat dieses Projekt über ihr Forschungsnetzwerk TIFOnet realisiert – und damit den richtigen Nerv in der klinischen Forschung getroffen. „Deutlich mehr als die initial geplanten 20 Kliniken wollten im Verlauf der letzten zwei Jahre an der DigiSep-Studie teilnehmen, was das große klinische Interesse an Sepsis und digitaler Diagnostik widerspiegelt“, verdeutlicht Prof. Dr. Thorsten Brenner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Universitätsklinikum Essen und Sprecher der Sektion Intensivmedizin in der DGAI.

 

Wie kommt es zum Organversagen?

 

Einer, der sich im Rahmen seiner wissenschaftlichen Arbeit der Sepsis-Forschung verschrieben hat, ist Prof. Dr. Jan Roissant, Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Als Leiter des klinischen Forschungsverbunds „Organdysfunktion im Rahmen systemischer Inflammationssyndrome“ erforscht er die Entzündungsreaktionen und ein nachfolgendes Organversagen bei einer Sepsis und wird dafür in diesem Herbst von der DGAI mit dem von der Firma Franz Köhler-Chemie gestifteten Inflammation-Award 2023 ausgezeichnet.

Zum Welt-Sepsis-Tag machen DGAI und BDA auf das World Sepsis Day Event 2023 zur Umsetzung der WHO Sepsis Resolution auf nationaler und internationaler Ebene aufmerksam. Die Hybridveranstaltung findet am 12. September 2023 in Berlin und online statt und bietet zahlreiche interessante Vorträge zum Thema. Weitere Informationen dazu unter: www.worldsepsisday.org/wsd-event-2023.

Die Sepsis Stiftung und die Global Sepsis Alliance haben zu diesem Anlass außerdem die „Berliner Deklaration zur Sepsis“ veröffentlicht und fordern darin die dringende Durchsetzung der WHA-Resolution zur Sepsis und die Wiederbelebung globaler Maßnahmen gegen Sepsis. Die DGAI zählt neben dem World Health Summit, der Virchow Foundation for Global Health und der Global Antibiotic Research & Development Partnership zu den Erstunterzeichnern der Deklaration.

 

Patientensicherheit in Gefahr: DGAI und BDA warnen vor PFAS-Verbot

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Erstellt: 04. September 2023

Nürnberg. Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) und der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) warnen vor den gravierenden Auswirkungen eines pauschalen PFAS-Verbots ab 2025 auf die Sicherstellung der medizinischen Behandlung von jährlich mehr als 10 Millionen Patientinnen und Patienten in Anästhesie und Intensivmedizin.

Hintergrund: In einer untergesetzlichen Regelung plant die EU-Kommission ab 2025 ein weitreichendes und undifferenziertes Verbot von rund 10.000 Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS). Viele dieser Substanzen sind bislang unverzichtbar und alternativlos. Grundlage dieser geplanten Regelung bildet der Entwurf einer umfassenden PFAS-Beschränkung, der im Januar 2023 von der europäischen Chemikalienagentur ECHA im sogenannten Ausschussverfahren unter der REACH-Verordnung (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals; zu Deutsch: Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien) vorgelegt wurde.

DGAI und BDA lehnen diese geplante breite Regulierung ganzer Stoffgruppen unabhängig von deren konkret nachgewiesenem Risiko strikt ab, denn es geht um eine große Gruppe von mehr als 10.000 Einzelsubstanzen. Auf einige dieser Stoffe muss und kann sicherlich schnellstmöglich verzichtet werden, andere sind gerade in Medizinprodukten derzeit alternativlos. So fallen eine Reihe von Substanzen unter das Pauschalverbot, die u.a. für die Herstellung von Membranen in Beatmungs- und Dialysegeräten, Herz-Lungenmaschinen und in Schläuchen verwendet sowie für die Produktion hochwertiger Arzneimittel und  von Produkten mit Blutkontakt oder Verpackungen für steril in Verkehr gebrachte Medizinprodukte benötigt werden.

In vielen dieser Produkte können die PFAS jedoch nicht bis 2025 durch qualitativ gleichwertige Stoffe ersetzt werden. Die Entwicklung von Alternativen, deren klinische Validierung und Biokompatibilitätsprüfung, ist zeitaufwendig, nicht zuletzt aufgrund der hohen regulatorischen Anforderungen der Medical Device Regulation (MDR). Diese Produkte könnten dann durch die geplante kurze Übergangsfrist nicht mehr hergestellt und verwendet werden. „Dies wird, wenn die Politik nicht gegensteuert, zu einer erheblichen Gefährdung der Patientinnen und Patienten führen“, stellt Prof. Dr. Alexander Schleppers, Ärztlicher Geschäftsführer BDA / DGAI, fest.

DGAI und BDA fordern daher einen differenzierten Ansatz mit deutlich längeren Übergangsfristen und Ausnahmen für alternativlose Kunststoffe in Medizinprodukten sowie einen wissenschaftlichen Nachweis der Schädlichkeit der verschiedenen Substanzen verbunden mit einer Risiko-Nutzen Abwägung eines Verbots unter besonderer Berücksichtigung der Patientensicherheit. Die Politik und insbesondere das Bundesgesundheitsministerium müssen jetzt handeln.

 

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