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Aktuelles - Alle Mitteilungen

"Keine einzige Impfdosis liegenlassen" - Mehr Intensivpatienten befürchtet

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Erstellt: 02. März 2021

02.03.2021

Nürnberg. Die deutschen Anästhesisten schlagen Alarm! Weil derzeit hunderttausende Impfdosen nicht genutzt werden, befürchten sie für die kommenden Wochen einen erneuten Anstieg der Patientenzahlen auf den Intensivstationen. Ein Großteil der Intensivmedizinerinnen und Intensivmediziner in den Kliniken sind Anästhesisten.

"Rate an Impfungen muss maximal gesteigert werden"

Für den Präsidenten der "Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin" (DGAI) ist es unverständlich, dass inzwischen große Mengen an Impfstoffen vorhanden sind, sich viele Menschen impfen lassen wollen, das System dem aber nicht folgt: "Die Rate an Impfungen in Deutschland muss maximal gesteigert werden. Hunderttausende Impfdosen sind nicht verabreicht. Das ist inakzeptabel! Es darf keine einzige Impfdosis liegenbleiben!" Von den rund 1,45 Millionen Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca sind laut Bundesgesundheitsministerium bisher nur etwa 240.000 verimpft worden. Komplette Lieferungen der Fläschchen warten demnach in Lagern und Impfzentren auf ihre Verwendung.

Infrastruktur in den Krankenhäusern schon vorhanden!

Professor Wappler schlägt vor, die Krankenhäuser mit ihren schon vorhandenen "Impfstraßen" für die eigenen Mitarbeiter so schnell wie möglich in die Versorgung der Bevölkerung einzubinden. Dort seien bereits die notwendigen Infrastrukturen vorhanden, von der Anmeldung bis hin zur Überwachung nach der Impfung, um jeden Tag große Gruppen zu impfen.

Beanspruchung von Ärzten und Pflegekräften wird immer extremer

Wappler spricht für weit über 15.000 Anästhesistinnen und Anästhesisten bundesweit, von denen viele tausend schon während der ersten und der zweiten Corona-Welle auf den Intensivstationen gearbeitet haben. Sollte die Zahl der Impfungen in den nächsten Tagen nicht deutlich gesteigert und so größere Bevölkerungsgruppen vor dem Virus geschützt werden können, sind nach Einschätzung des DGAI-Präsidenten neue Engpässe auf vielen Intensivstationen unvermeidbar. Nach wie vor sind die Intensivbetten in einigen Regionen stark ausgelastet: "Auch eine solche dritte und vierte Welle würden wir meistern. Aber die Beanspruchung der Ärzte und Pflegekräfte wird immer extremer. Wir müssen auch an die Zeit nach Corona denken und verhindern, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Kliniken allmählich den Rücken kehren."

Auch von der Politik fordert Wappler, eine spürbare Beschleunigung bei den Impfungen zu ermöglichen: "In dieser Situation ist es nicht zielführend, wieder neue Regelwerke aufzustellen. Und es darf auch nicht vom Bundesland abhängen, ob pragmatische Ansätze beim Impfen Anwendung finden. Vielmehr sollten effektive Lösungen für alle Impfwilligen bereitstehen."

Kontaktdaten:
Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) /
Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. (BDA)
Roritzerstraße 27, 90419 Nürnberg
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.:0911 93378-33
www.dgai.de / www.bda.de

JUS-Letter März 2021

Details
Erstellt: 02. März 2021

Neue Ausgabe des BDAktuell JUS-Letters mit folgenden Themen:

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Narkose unter besonderen Vorzeichen: Patienten mit seltenen Erkrankungen sicher operieren - Datenbank „OrphanAnesthesia“ hilft seit zehn Jahren - Aktionstag am kommenden Sonntag

Details
Erstellt: 26. Februar 2021

26.02.2021

Nürnberg. „Patienten mit seltenen Erkrankungen leben immer sicherer“, sagt Professor Dr. Tino Münster, Direktor der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin am Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg. „Denn wir wissen immer mehr über die Besonderheiten, die mit solchen Krankheiten verbunden sind. Und dank einer EU-Initiative wird dazu auch immer mehr geforscht.“

Operationen schneller oder überhaupt erst möglich machen

Genau vor zehn Jahren haben Professor Münster und zahlreiche Mitstreiter - zuerst aus Deutschland und später weltweit - damit begonnen, in dem Projekt „OrphanAnesthesia“ entscheidende Informationen für Narkosen bei Menschen mit seltenen Erkrankungen zu sammeln. Muss ein Patient mit einer seltenen Krankheit operiert werden, können diese Handlungsempfehlungen für den Anästhesisten sehr hilfreich sein. Durch die Informationen können die Patienten dann schneller - oder überhaupt erst - behandelt werden. Auf die besondere Situation dieser Menschen wird am kommenden Sonntag, 28. Februar, mit einem „Tag der seltenen Erkrankungen“ aufmerksam gemacht.

Aus der Kinderanästhesie entstanden

„Wir haben angefangen mit einer Beschreibung der Narkose bei Patienten mit Muskeldystrophie des Typs Duchenne“, erinnert sich Professor Münster. Entstanden war die Initiative aus dem „Wissenschaftlichen Arbeitskreis Kinderanästhesie“ der „Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin“ (DGAI). Leidet ein Mensch unter einer seltenen Erkrankung, wird der Anästhesist bei ihm oft schon im Kindesalter vor der Herausforderung stehen, eine besonders behutsame Narkose machen zu müssen. Aus den ersten Beschreibungen wurde allmählich eine Sammlung, die durch Fallbeispiele ergänzt wurde und eine Struktur bekam. Letztlich entstand daraus 2011 das Online-Angebot „OrphanAnesthesia“.

Schätzungsweise sieben Prozent der Menschen in Deutschland leiden unter einer seltenen Erkrankung. Heute können Ärztinnen und Ärzte über das Internet in „OrphanAnesthesia“ Narkose-Empfehlungen zu fast 200 Krankheiten nachlesen. Die Sammlung reicht von „A“ wie „Ahornsirupkrankheit“ bis „Z“ wie „Zystische Fibrose“. Die Kapitel wurden inzwischen auch in sechs andere Sprachen übersetzt wie zum Beispiel in Spanisch, Italienisch oder Tschechisch. Damit werden die Informationen für immer mehr Ärztinnen und Ärzte und ihre Patienten rund um den Globus verfügbar.

Besondere Mischung aus wenig Wissen und möglichen Komplikationen

„Eine Narkose bei einem Patienten mit seltener Erkrankung ist für die Kollegen oft eine besondere Herausforderung“, erläutert Projektleiter Münster. Das wenige Wissen über die speziellen Bedingungen und die - erwiesenermaßen - höhere Rate an Narkose-Komplikationen bei seltenen Krankheiten mache die besondere Mischung aus.

Die Autoren von „OrphanAnesthesia“ wollen ihre Arbeit auch in Zukunft unermüdlich fortsetzen. In den nächsten zehn Jahren möchten sie die Sammlung der Handlungsempfehlungen deutlich erweitern, eine Plattform für Fallberichte schaffen und die Finanzierung des Projektes weiter sichern. Besonders am Herzen liegt ihnen aber auch, deutlich zu machen, dass die Anästhesiologie mit ihrem breiten Wissen - auch zu Patienten mit seltenen Erkrankungen - eine wichtige Rolle in der medizinischen Versorgung spielt.

Kontaktdaten:
Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) /
Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. (BDA)
Roritzerstraße 27, 90419 Nürnberg
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Tel.:0911 93378-33
www.dgai.de / www.bda.de

WFSA Uniting for Oxygen Appeal

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Erstellt: 19. Februar 2021

The WFSA Uniting for Oxygen Appeal aims to raise £100,000 to provide life-saving oxygen therapy equipment for hospitals in Africa.

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„Wir können die Situation jetzt wieder besser handhaben“ - Anästhesie-Präsident zur Lage auf den Intensivstationen - Dennoch weiterhin 3000 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung

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Erstellt: 17. Februar 2021

17.02.2021

Nürnberg. Die Diskussionen über Impfstoffe, Lockerungen und wirtschaftliche Folgen der Corona-Pandemie haben in den vergangenen Tagen oft von der Situation der Intensivstationen abgelenkt. Trotzdem werden auf den Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern immer noch mehr als 3000 Covid-19-Kranke behandelt. Fast 2000 dieser Patienten müssen beatmet werden. Viele von ihnen kämpfen um ihr Leben.

„Lockerungen nur mit sehr viel Vorsicht einleiten“

„Bei allem Licht am Ende des Tunnels müssen die Menschen weiterhin aufmerksam, geduldig und verantwortungsvoll bleiben“, warnt Professor Dr. Frank Wappler, Präsident der „Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin“ (DGAI) und selbst erfahrener Intensivmediziner. Nach wie vor müsse bei jeder Entscheidung überlegt werden, welche Folgen sie für die Entwicklung der Pandemie und für das Schicksal der Covid-19-Patienten habe. Lockerungen des Lockdowns dürfe man nur „mit sehr viel Vorsicht“ einleiten. Und auch mit einem genauen Blick auf die Virus-Mutationen und ihre Ausbreitung. In seiner Klinik in Köln-Merheim hat Wappler in den vergangenen Wochen dutzende Patienten behandelt, denen das Corona-Virus schwer zugesetzt hatte.

Wieder mehr Operationen möglich

Wie viele andere Kollegen aus der Pflege und der Ärzteschaft ist Professor Wappler jedoch froh, dass die Zeit der ganz extremen Belastung auf den Intensivstationen erst einmal vorüber ist: „Aus der primär dramatischen Situation ist eine geworden, die wir deutlich besser handhaben können“, sagt Wappler. „Und das müssen wir vorsichtig ausbauen.“ Die Arbeitsbedingungen normalisierten sich langsam wieder. Daraus entsteht nun auch die Hoffnung, dass die Operationen, die wegen des Virus verschoben werden mussten, in absehbarer Zeit erledigt werden können: „Das ist sehr wichtig, um die Gesundheit vieler anderer Menschen erhalten und ihr Leid lindern zu können. Wir müssen langsam wieder auf das Vor-Corona-Niveau zurückkommen.“

Durch zu wenige Impfzentren könnten Patienten Wettlauf verlieren

Wappler sieht sich und seine Kollegen dabei im Wettlauf mit dem Impffortschritt: Je schneller die Menschen gegen das Corona-Virus geimpft werden, desto weniger Patienten können schwer erkranken und müssen auf die Intensivstationen aufgenommen werden. Das derzeitige Tempo bei den Impfungen hält Wappler deshalb für viel zu langsam. Und auch an der Impflogistik hat der Mediziner Zweifel: „Vorausgesetzt, es steht genügend Impfstoff zur Verfügung, reichen für Nordrhein-Westfalen nur 53 Impfzentren zum Beispiel bei weitem nicht aus! Hier muss dringend ein anderes Konzept her! Sonst werden noch mehr Patienten den Wettlauf verlieren!“

„So können wir die Krankenversorgung nicht sicherstellen!“

Gleichzeitig wiederholt der DGAI-Präsident die Forderung, wirksame Anstrengungen zur Verstärkung des Personals auf den Intensivstationen in den nächsten Jahren zu unternehmen. Schon zu Beginn der Pandemie vor einem Jahr fehlten tausende Schwestern und Pfleger und auch viele Ärztinnen und Ärzte. Wertvolle Behandlungsmöglichkeiten auf den Intensivstationen konnten und können nicht genutzt werden, weil vor allem das Pflegepersonal nicht verfügbar ist. Hier geht es Wappler einerseits um überzeugende Angebote für Nachwuchskräfte, andererseits aber auch um den Erhalt des vorhandenen Personals: „Wir haben zu viele, die aus dem Beruf herausgehen. So können wir die Krankenversorgung in der Zukunft nicht sicherstellen!“, warnt er eindringlich.

Kontaktdaten:
Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) /
Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. (BDA)
Roritzerstraße 27, 90419 Nürnberg
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