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Aktuelles - Alle Mitteilungen

Barmer-Report: „Beunruhigende“ Schmerzmittelverordnungen

Details
Erstellt: 04. Oktober 2023

Berlin (pag) – Patientinnen und Patienten in Deutschland bekommen häufig für sie ungeeignete Schmerzmittel verordnet, lautet das Fazit des Arzneimittelreports 2023 der Barmer. Kassenchef Prof. Christoph Straub spricht in Teilen von „absolut beunruhigenden Ergebnissen“ und warnt: Ohne den breiten Einsatz von digitalen Instrumenten ist die Arzneimitteltherapiesicherheit „nicht gewährleistet“.

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Daten des Reanimationsregisters zeigen: So wichtig ist die Laienreanimation

Details
Erstellt: 27. September 2023

Nürnberg. Wie oft und in welchen Situationen helfen Laien, Menschen mit akutem Herz-Kreislauf-Stillstand wiederzubeleben? Welche Bedeutung hat dabei die telefonische Anleitung durch Experten in der Rettungsleitstelle? Und wie lange braucht der Rettungsdienst in solchen Fällen im Schnitt, um zum Einsatzort zu gelangen und zu übernehmen?


Nach der Woche der Wiederbelebung (17. bis 25. September), die in ganz Deutschland Anlass für eine Vielzahl an Aktionen zum Thema war, haben die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) sowie der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) eine Reihe von Zahlen und Daten zusammengestellt, die aufzeigen, was in Deutschland schon gut funktioniert und an welchen Stellen noch deutlicher Verbesserungsbedarf besteht.


Die Grundlage dafür liefert die jährliche Statistik des Deutschen Reanimationsregisters, das von der DGAI getragen wird und die größte überregionale Datenbank für die Erhebung, Auswertung und Beurteilung von Reanimationen in Rettungsdienst und Klinik, sowie von innerklinischen Notfallversorgungen im deutschsprachigen Raum darstellt.


Luft nach oben: Laienreanimationsquote liegt bei 51,3 Prozent


Dabei weist der Jahresbericht des Deutschen Reanimationsregisters für das Jahr 2022 mit 51,3 Prozent den Beginn der Wiederbelebung durch Laien aus. Bei sechs Prozent der Patientinnen und Patienten erfolgt die Reanimation vor Eintreffen des Rettungsdienstes durch First Responder. Hierbei handelt es sich um freiwillige Helfer-Einheiten, die nicht Teil des regulären Rettungsdienstes sind, aber durch die Rettungsleitstellen zur Überbrückung des Intervalls bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes eingesetzt werden.


„Die Zahlen machen deutlich, wie wichtig es ist, dass jede und jeder weiß, worauf es bei der Reanimation ankommt“, erläutert Prof. Dr. Jan-Thorsten Gräsner vom Deutschen Reanimationsregister. Auch wenn die Laienreanimationsquote von 51,3 Prozent auf den ersten Blick nicht schlecht erscheint, weiß er, dass hier noch deutlich Luft nach oben ist: „In den Niederlanden oder in Norwegen liegt die Quote bei knapp 80 Prozent.“


Die DGAI und der BDA verfolgen daher das Ziel, zum einen die Wiederbelebungs-Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu einem festen Bestandteil der Lehrpläne zu machen, zum anderen aber auch, niederschwellige Fortbildungsangebote für alle Altersgruppen zu unterstützen.


Die Überlebenskette beginnt mit dem Laien, aber weitere Zahlen des Deutschen Reanimationsregisters geben Aufschluss, was seitens der Profis ebenfalls optimiert werden kann: Ein wichtiges Kettenglied ist hier die telefonische Anleitung zur Wiederbelebung durch die Rettungsleitstellen. Über das Notrufgespräch führt der Leitstellendisponent oder die -disponentin hierbei eine standardisierte Reanimationsanleitung durch. Im Jahr 2022 war das bei 30,9 Prozent der Reanimationen der Fall. Seit Beginn der Auswertungen durch das Deutsche Reanimationsregister ist diese Quote stetig gestiegen. Hier sehen Experten noch eine große Chance für höhere Zahlen.


Ein Drittel der Betroffenen ist im arbeitsfähigen Alter


Auch zu den Patientinnen und Patienten selbst bietet der Jahresbericht des Deutschen Reanimationsregisters Aufschluss: Der durchschnittliche Patient ist ein ca. 70-jähriger Mann. Ein Drittel der Betroffenen ist jedoch deutlich jünger. Somit wird klar, dass es Jede und Jeden in jedem Alter treffen kann und der Herz-Kreislauf-Stillstand kein reines Problem der älteren Bevölkerung ist.  
Die Zeit zwischen Eingang des Alarms bis zum Eintreffen des Rettungswagens oder Notfalleinsatzfahrzeugs am Einsatzort betrug 2022 im Schnitt 6 Minuten und 55 Sekunden. Dabei beinhaltet die Streuung eine zeitliche Differenz von plus/minus 3.48 Minuten. Das bedeutet auch, dass mancher Rettungswagen nicht binnen der geforderten acht Minuten am Einsatzort ist und unterstreicht nochmals die Notwendigkeit der Laien-Reanimation.


Fast zwei Drittel (65,4 Prozent) aller Patientinnen und Patienten erleiden den Herz-Kreislauf-Stillstand in ihrer häuslichen Umgebung, weitere 18,9 Prozent an öffentlichen Orten. Somit trifft es bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand häufig Personen, die dem oder der Helfenden bekannt sind.


DGAI und BDA liefern mit dem Deutschen Reanimationsregister zahlreiche Informationen für alle Beteiligten an der Überlebenskette und sind aktiv an vielen Stellschrauben, sei es in der Laienausbildung, der Fort- und Weiterbildung von Rettungsdienstpersonal, der partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Rettungs- und Notarztdienst und in der innerklinischen Intensivmedizin direkt an den Patientinnen und Patienten.


Alle Daten des Deutschen Reanimationsregisters sind im Detail im Jahresbericht 2022 einzusehen.

 

 

 

Daten des Reanimationsregisters: So wichtig ist Laienreanimation

Details
Erstellt: 27. September 2023

Nürnberg. Wie oft und in welchen Situationen helfen Laien, Menschen mit akutem Herz-Kreislauf-Stillstand wiederzubeleben? Welche Bedeutung hat dabei die telefonische Anleitung durch Experten in der Rettungsleitstelle? Und wie lange braucht der Rettungsdienst in solchen Fällen im Schnitt, um zum Einsatzort zu gelangen und zu übernehmen?


Nach der Woche der Wiederbelebung (17. bis 25. September), die in ganz Deutschland Anlass für eine Vielzahl an Aktionen zum Thema war, haben die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) sowie der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) eine Reihe von Zahlen und Daten zusammengestellt, die aufzeigen, was in Deutschland schon gut funktioniert und an welchen Stellen noch deutlicher Verbesserungsbedarf besteht.


Die Grundlage dafür liefert die jährliche Statistik des Deutschen Reanimationsregisters, das von der DGAI getragen wird und die größte überregionale Datenbank für die Erhebung, Auswertung und Beurteilung von Reanimationen in Rettungsdienst und Klinik, sowie von innerklinischen Notfallversorgungen im deutschsprachigen Raum darstellt.


Luft nach oben: Laienreanimationsquote liegt bei 51,3 Prozent


Dabei weist der Jahresbericht des Deutschen Reanimationsregisters für das Jahr 2022 mit 51,3 Prozent den Beginn der Wiederbelebung durch Laien aus. Bei sechs Prozent der Patientinnen und Patienten erfolgt die Reanimation vor Eintreffen des Rettungsdienstes durch First Responder. Hierbei handelt es sich um freiwillige Helfer-Einheiten, die nicht Teil des regulären Rettungsdienstes sind, aber durch die Rettungsleitstellen zur Überbrückung des Intervalls bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes eingesetzt werden.


„Die Zahlen machen deutlich, wie wichtig es ist, dass jede und jeder weiß, worauf es bei der Reanimation ankommt“, erläutert Prof. Dr. Jan-Thorsten Gräsner vom Deutschen Reanimationsregister. Auch wenn die Laienreanimationsquote von 51,3 Prozent auf den ersten Blick nicht schlecht erscheint, weiß er, dass hier noch deutlich Luft nach oben ist: „In den Niederlanden oder in Norwegen liegt die Quote bei knapp 80 Prozent.“


Die DGAI und der BDA verfolgen daher das Ziel, zum einen die Wiederbelebungs-Ausbildung von Schülerinnen und Schülern zu einem festen Bestandteil der Lehrpläne zu machen, zum anderen aber auch, niederschwellige Fortbildungsangebote für alle Altersgruppen zu unterstützen.


Die Überlebenskette beginnt mit dem Laien, aber weitere Zahlen des Deutschen Reanimationsregisters geben Aufschluss, was seitens der Profis ebenfalls optimiert werden kann: Ein wichtiges Kettenglied ist hier die telefonische Anleitung zur Wiederbelebung durch die Rettungsleitstellen. Über das Notrufgespräch führt der Leitstellendisponent oder die -disponentin hierbei eine standardisierte Reanimationsanleitung durch. Im Jahr 2022 war das bei 30,9 Prozent der Reanimationen der Fall. Seit Beginn der Auswertungen durch das Deutsche Reanimationsregister ist diese Quote stetig gestiegen. Hier sehen Experten noch eine große Chance für höhere Zahlen.


Ein Drittel der Betroffenen ist im arbeitsfähigen Alter


Auch zu den Patientinnen und Patienten selbst bietet der Jahresbericht des Deutschen Reanimationsregisters Aufschluss: Der durchschnittliche Patient ist ein ca. 70-jähriger Mann. Ein Drittel der Betroffenen ist jedoch deutlich jünger. Somit wird klar, dass es Jede und Jeden in jedem Alter treffen kann und der Herz-Kreislauf-Stillstand kein reines Problem der älteren Bevölkerung ist.  
Die Zeit zwischen Eingang des Alarms bis zum Eintreffen des Rettungswagens oder Notfalleinsatzfahrzeugs am Einsatzort betrug 2022 im Schnitt 6 Minuten und 55 Sekunden. Dabei beinhaltet die Streuung eine zeitliche Differenz von plus/minus 3.48 Minuten. Das bedeutet auch, dass mancher Rettungswagen nicht binnen der geforderten acht Minuten am Einsatzort ist und unterstreicht nochmals die Notwendigkeit der Laien-Reanimation.


Fast zwei Drittel (65,4 Prozent) aller Patientinnen und Patienten erleiden den Herz-Kreislauf-Stillstand in ihrer häuslichen Umgebung, weitere 18,9 Prozent an öffentlichen Orten. Somit trifft es bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand häufig Personen, die dem oder der Helfenden bekannt sind.


DGAI und BDA liefern mit dem Deutschen Reanimationsregister zahlreiche Informationen für alle Beteiligten an der Überlebenskette und sind aktiv an vielen Stellschrauben, sei es in der Laienausbildung, der Fort- und Weiterbildung von Rettungsdienstpersonal, der partnerschaftlichen Zusammenarbeit im Rettungs- und Notarztdienst und in der innerklinischen Intensivmedizin direkt an den Patientinnen und Patienten.


Alle Daten des Deutschen Reanimationsregisters sind im Detail im Jahresbericht 2022 einzusehen.

 

 

 

Woche der Wiederbelebung: Nach Corona-Jahren nutzten viele die Gelegenheit, ihre Reanimationskenntnisse aufzufrischen

Details
Erstellt: 22. September 2023

Nürnberg. Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) sowie der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) haben sich überwältigt von den zahlreichen Aktionen zur Woche der Wiederbelebung und vom Interesse in der Bevölkerung gezeigt.


Noch bis zum Montag, 25. September, läuft die diesjährige Woche der Wiederbelebung, die Anlass und Rahmen für Vorführungen, Aktionstage und Kampagnen in vielen Orten Deutschlands ist. Nach drei Jahren, in denen durch die Coronapandemie entweder keine oder nur in geringem Umfang öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen stattfinden konnten, ist die Aktionswoche in diesem Jahr in großem Umfang wieder durchgestartet.


Insgesamt zählten DGAI und BDA, die die Woche der Wiederbelebung 2012 ins Leben gerufen haben und über die Initiative „Ein Leben retten“ fachlich begleiten, über 80 verschiedene Veranstaltungen in ganz Deutschland. Vor Ort wurden von Rettungsdienst- und Hilfsorganisationen sowie Kliniken fachkundige Reanimations- und Erste-Hilfe-Trainings organisiert, Vorträge gehalten und Vorführungen gezeigt.
Das Interesse an den einzelnen Standorten war dabei groß, viele nutzten die Möglichkeit für eine kostenlose und spontane Auffrischung ihrer Erste-Hilfe- und Reanimations-Kenntnisse und probierten an Reanimationspuppen, die die Organisatoren vor Ort dabei hatten, die Handgriffe für die Wiederbelebung gleich aus.


Thema ist wieder präsenter


„Nach den Jahren, in denen wir mit diesem Thema coronabedingt nicht so stark in die Öffentlichkeit gehen konnten, ist es nun umso wichtiger, dass es wieder präsenter wird“, erklärt BDA/DGAI Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Alexander Schleppers und freut sich: „Genau das haben wir in diesem Jahr geschafft.“


Gemeinsames Ziel ist und bleibt es, die Reanimationsquote durch Laien deutlich zu erhöhen. „Da sind wir auf einem guten Weg, haben aber noch deutliches Potenzial“, so Schleppers. Er warnt davor, die Möglichkeit, einmal selbst in eine solche Situation zu kommen, herunterzuspielen. „Die Daten des Deutschen Reanimationsregisters zeigen jedes Jahr aufs Neue: Rund zwei Drittel aller Herz-Kreislauf-Stillstände finden in der häuslichen Umgebung statt“, sagt er. In diesen Fällen sind es die eigenen Angehörigen oder Freunde, die helfen. „Dann zu wissen, was zu tun ist, kann das Leben des oder der Liebsten retten.“


Noch bis einschließlich Montag, 25. September, laufen in vielen Städten, Gemeinden und Landkreisen Aktionen im Rahmen der Woche der Wiederbelebung. Auch für das kommende Jahr steht der Termin für die Woche der Wiederbelebung bereits fest: Sie findet dann vom 16. bis 22. September 2024 statt. DGAI und BDA rufen dazu auf, die Veranstaltungen zu besuchen – und sich auch abseits davon mit dem Thema zu beschäftigen, denn die Grundlagen sind leicht gemerkt:

1.    PRÜFEN:  Sprechen Sie die Person an, schütteln Sie an den Schultern, achten sie auf die Atmung.

2.    RUFEN: Keine Reaktion, keine oder keine normale Atmung - Rufen Sie 112 an oder veranlassen Sie eine andere Person zum Notruf

3.    DRÜCKEN: Beginnen Sie sofort mit der Herzdruckmassage:


    •    Machen Sie den Brustkorb frei
    •    Legen Sie den Ballen Ihrer Hand auf die Mitte der Brust, den Ballen Ihrer anderen Hand darüber
    •    Verschränken Sie die Finger. Halten Sie die Arme gerade und gehen Sie senkrecht mit den Schultern über den
          Druckpunkt, so können Sie viel Kraft ausüben
    •    Drücken Sie das Brustbein 5 – 6 cm nach unten
    •    Drücken Sie 100 bis 120 mal pro Minute
    •    Hören Sie nicht auf, bis Hilfe eintrifft
    •    Geschulte Helfer sollen die Mund-zu-Mund-Beatmungen im Verhältnis von 30 Herzdruckmassagen zu 2 Beatmungen
          durchführen.

 

 

 

Woche der Wiederbelebung: Beteiligung und Interesse war groß

Details
Erstellt: 22. September 2023

Nürnberg. Die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) sowie der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten e.V. (BDA) haben sich überwältigt von den zahlreichen Aktionen zur Woche der Wiederbelebung und vom Interesse in der Bevölkerung gezeigt.


Noch bis zum Montag, 25. September, läuft die diesjährige Woche der Wiederbelebung, die Anlass und Rahmen für Vorführungen, Aktionstage und Kampagnen in vielen Orten Deutschlands ist. Nach drei Jahren, in denen durch die Coronapandemie entweder keine oder nur in geringem Umfang öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen stattfinden konnten, ist die Aktionswoche in diesem Jahr in großem Umfang wieder durchgestartet.


Insgesamt zählten DGAI und BDA, die die Woche der Wiederbelebung 2012 ins Leben gerufen haben und über die Initiative „Ein Leben retten“ fachlich begleiten, über 80 verschiedene Veranstaltungen in ganz Deutschland. Vor Ort wurden von Rettungsdienst- und Hilfsorganisationen sowie Kliniken fachkundige Reanimations- und Erste-Hilfe-Trainings organisiert, Vorträge gehalten und Vorführungen gezeigt.
Das Interesse an den einzelnen Standorten war dabei groß, viele nutzten die Möglichkeit für eine kostenlose und spontane Auffrischung ihrer Erste-Hilfe- und Reanimations-Kenntnisse und probierten an Reanimationspuppen, die die Organisatoren vor Ort dabei hatten, die Handgriffe für die Wiederbelebung gleich aus.


Thema ist wieder präsenter


„Nach den Jahren, in denen wir mit diesem Thema coronabedingt nicht so stark in die Öffentlichkeit gehen konnten, ist es nun umso wichtiger, dass es wieder präsenter wird“, erklärt BDA/DGAI Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Alexander Schleppers und freut sich: „Genau das haben wir in diesem Jahr geschafft.“


Gemeinsames Ziel ist und bleibt es, die Reanimationsquote durch Laien deutlich zu erhöhen. „Da sind wir auf einem guten Weg, haben aber noch deutliches Potenzial“, so Schleppers. Er warnt davor, die Möglichkeit, einmal selbst in eine solche Situation zu kommen, herunterzuspielen. „Die Daten des Deutschen Reanimationsregisters zeigen jedes Jahr aufs Neue: Rund zwei Drittel aller Herz-Kreislauf-Stillstände finden in der häuslichen Umgebung statt“, sagt er. In diesen Fällen sind es die eigenen Angehörigen oder Freunde, die helfen. „Dann zu wissen, was zu tun ist, kann das Leben des oder der Liebsten retten.“


Noch bis einschließlich Montag, 25. September, laufen in vielen Städten, Gemeinden und Landkreisen Aktionen im Rahmen der Woche der Wiederbelebung. Auch für das kommende Jahr steht der Termin für die Woche der Wiederbelebung bereits fest: Sie findet dann vom 16. bis 22. September 2024 statt. DGAI und BDA rufen dazu auf, die Veranstaltungen zu besuchen – und sich auch abseits davon mit dem Thema zu beschäftigen, denn die Grundlagen sind leicht gemerkt:

1.    PRÜFEN:  Sprechen Sie die Person an, schütteln Sie an den Schultern, achten sie auf die Atmung.

2.    RUFEN: Keine Reaktion, keine oder keine normale Atmung  Rufen Sie 112 an oder veranlassen Sie eine andere Person zum Notruf

3.    DRÜCKEN: Beginnen Sie sofort mit der Herzdruckmassage:


    •    Machen Sie den Brustkorb frei
    •    Legen Sie den Ballen Ihrer Hand auf die Mitte der Brust, den Ballen Ihrer anderen Hand darüber
    •    Verschränken Sie die Finger. Halten Sie die Arme gerade und gehen Sie senkrecht mit den Schultern über den
          Druckpunkt, so können Sie viel Kraft ausüben
    •    Drücken Sie das Brustbein 5 – 6 cm nach unten
    •    Drücken Sie 100 bis 120 mal pro Minute
    •    Hören Sie nicht auf, bis Hilfe eintrifft
    •    Geschulte Helfer sollen die Mund-zu-Mund-Beatmungen im Verhältnis von 30 Herzdruckmassagen zu 2 Beatmungen
          durchführen.

 

 

 

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