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Aktuelles - Alle Mitteilungen

Schüler in Nordrhein-Westfalen lernen Wiederbelebung - Modellprojekt wird auf mehr Schulen ausgeweitet

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Erstellt: 11. Oktober 2018

Düsseldorf/Nürnberg. „Das ist ein wichtiger Schritt, damit eines Tages mehr Menschen nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand überleben können“, sagt Professor Dr. Rolf Rossaint, Vizepräsident der „Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin“ (DGAI).

Der nordrhein-westfälische Landtag hat beschlossen, dass die Techniken zur Herz-Lungen-Wiederbelebung stärker im Schulunterricht vermittelt werden sollen.

Das Modellprojekt „Laienreanimation an Schulen in Nordrhein-Westfalen“ soll auf Grundlage bereits gewonnener Erkenntnisse auf weitere Schulen ausgeweitet werden. Dazu werden weitere Übungspuppen angeschafft. Außerdem soll geklärt werden, ob die Schüler besser durch Ärzte oder besser durch geschulte Lehrer trainiert werden und wie dieser Unterricht finanziert werden kann.

„Bei der Herzdruckmassage hat Deutschland im internationalen Vergleich großen Nachholbedarf“, erklärt Rossaint weiter. Während in Irland oder Norwegen in rund 70 Prozent der Fälle Laien bei einem Herzkreislaufstillstand mit der Herzdruckmassage beginnen, sind es hierzulande nur rund 40 Prozent. Steht das Herz still und wird kein Sauerstoff durch den Körper transportiert, stirbt das menschliche Gehirn innerhalb von fünf Minuten unwiederbringlich ab. Rettungsdienste brauchen in der Regel aber immer mehrere Minuten, bis sie beim Patienten eintreffen.

Erfahrungen  aus Dänemark  zeigen,  dass  die  Laienreanimationsquote  durch breit  angelegte Informationskampagnen  und  Wiederbelebungsunterricht  in  Schulen innerhalb  von  zehn Jahren  mehr   als   verdoppelt   werden  könnte: „Bei einer entsprechenden  Steigerung  in Deutschland  könnten hierzulande nach Einschätzungen pro Jahr 10.000 Menschen mehr überleben“, sagt Professor Rossaint im Namen der DGAI, die auch tausende von Notärzten in den Kommunen betreut.

Im Rahmen des Modellprojektes „Laienreanimation an Schulen in Nordrhein-Westfalen“ lernen seit dem laufenden Schuljahr bereits Schüler an 120 Schulen die lebensrettenden Maßnahmen.

39. Fortbildungsreihe OP-Manager/in

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Erstellt: 27. September 2018

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Berufshaftpflichtversicherung für BDA-Mitglieder

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Erstellt: 24. September 2018

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Bundesgesundheitsminister Spahn ermutigt Bürger zu Herzdruckmassage - „Woche der Wiederbelebung“ beginnt - Deutschland hat Nachholbedarf

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Erstellt: 17. September 2018

Nürnberg/Berlin. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will mehr Bürger ermutigen, Herzdruckmassage zu lernen: „Jedes Jahr erleiden etwa 50.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Da kommt es auf die ersten Minuten an. Aber umso mehr Herzdruckmassage können, desto mehr Menschenleben können wir retten“, sagte Spahn in einem Interview zur „Woche der Wiederbelebung“, die an diesem Montag (17. September) beginnt.

Mit der Aktionswoche, die seit 2012 vom „Berufsverband Deutscher Anästhesisten“ (BDA) und der „Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin“ (DGAI) in Kooperation mit dem „Deutschen Rat für Wiederbelebung“ veranstaltet wird, sollen die Bürger aufgefordert werden, bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand grundlegende Maßnahmen wie die Herzdruckmassage auszuführen.

„Moralische Verpflichtung“

„Es gibt vor allem eine moralische Verpflichtung jedes Bürgers, mit der Wiederbelebung zu starten“, sagt Spahn, der die Schirmherrschaft über die „Woche der Wiederbelebung“ übernommen hat. „Auch ich würde mir ja wünschen, wenn ich einen Herz-Kreislauf-Stillstand hätte, dass jemand loslegt, ohne Angst, etwas falsch zu machen. Dafür braucht man vorher aber auch die praktische Übung.“

Bei der Herzdruckmassage hat Deutschland im internationalen Vergleich großen Nachholbedarf. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen: Während hierzulande nur bei etwa 40 Prozent der Reanimationen Laien mit Herzdruckmassage beginnen, sind es zum Beispiel in Dänemark und Irland jeweils mehr als 70 Prozent. Notärzte und Anästhesisten weisen darauf hin, wie wichtig die Maßnahme bei Atem- und Herzstillstand ist. Denn ohne Sauerstoff kann das menschliche Gehirn höchstens fünf Minuten überleben. Mit jeder Minute ohne Hilfe werden Behinderung und Tod immer wahrscheinlicher.

Drei einfache Schritte: Prüfen, rufen, drücken.

Dabei ist die Laienreanimation sehr einfach in drei Schritten umzusetzen: „Prüfen“: Den Patienten ansprechen und behutsam rütteln. „Rufen“: Andere Helfer auf die Situation aufmerksam machen und die Notrufnummer 112 wählen. Und schließlich „drücken“: Den Ballen der einen Hand auf die Mitte des Brustbeins setzen. Den Ballen der anderen Hand darauf legen. Dann 100-mal pro Minute den Brustkorb mindestens fünf Zentimeter herunterdrücken. Geschulte Helfer sollen die Mund-zu-Mund-Beatmungen im Verhältnis von 30 Herzdruckmassagen zu zwei Beatmungen durchführen.

In der Woche der Wiederbelebung vom 17. bis zum 23. September 2018 bieten deutschlandweit vor allem Jugendtreffs, Hilfsorganisationen, Fitnessstudios, Krankenhäuser und Feuerwehren insgesamt fast 200 Aktionen an, meist Infostände, an denen die Herzdruckmassage gelernt und trainiert werden kann. Ein Überblick über die Aktionswoche und die Veranstaltungen ist im Internet unter „www.einlebenretten.de“ zu finden.

https://youtu.be/udjL5LH1WTE

https://youtu.be/nk0HNZ0gF7M

https://youtu.be/0pP7G4qLvS8

https://youtu.be/bsVuE2-MpnQ

CIRS-AINS Fall des Monats Juni 2018

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Erstellt: 30. August 2018

Neue Ausgabe des CIRS-AINS Fall des Monats

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